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Zitate von Clemens Bittlinger

"Ein Pfarrer oder eine Pfarrerin ist ein Mensch, der dafür bezahlt wird, Zeit zu haben!"

"Gerade als Pfarrer verkünden wir ja einen Gott, der sich in einem ewig brennenden Dornbusch gezeigt hat. Von uns wird erwartet, dass wir dieses Feuer weitergeben und am Leben erhalten, wie schnell kann es da passieren, dass wir dabei selber ausbrennen."

„Die Kirche zu erneuern ist etwa so schwierig, wie einen Friedhof um zu betten: Es mangelt an Mitarbeit von unten!“

„Je freier die Gemeinde, desto enger die Theologie!“

„Manche tun so als sei Jesus in den 60er  Jahren mit Nadelstreifenanzug und Aktenköfferchen in Bad Württemberg auf die Welt gekommen. Ist er aber nicht. Die reiche satte westliche Christenheit muss sich schon die Frage gefallen lassen: Was haben wir noch mit dem liebenden, vagabundierenden und besitzlosen Jesus von Nazareth zu tun?“

„Wenn Jesus in Karikaturen und Witzen verhöhnt und beleidigt wird, wissen wir, dass das eine Begleiterscheinung seines Leidensweges hier auf dieser Welt ist. Für alle die Jesus verspotten und voller Hass ans Kreuz schlagen breitet er die Arme weit aus und betet: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ Die Liebe ist stärker als der Hass, die Gewalt und der Tod. (erstmals: Groß Zimmern 26.09.12)

„Jede Gemeinde feiert den Gottesdienst, den sie verdient!“

„Zu vielen Lieder die in unserem Gesangbuch stehen, haben wir keinen Bezug mehr. Die Sprache ist nicht unsere Sprache und die Musik ist nicht unsere Musik. Deshalb nennt man sie wohl auch die „angeschlagenen Lieder““

Kollekte: „Wenn sie das Doppelte geben von dem was sie gerade dachten zu geben, ist es die Hälfte von dem was gebraucht wird.“

„Wir sind komplizierte Leute, das Einfache fällt uns unendlich schwer!“

„Wir leben in einer Spaßgesellschaft. Das können Sie daran erkennen, dass bei bestimmten Fernsehsendern eine Comedy Sendung die andere jagt. Und die Bildschirme werden immer flacher. In Zeiten in denen Comedians mit ihren Nichtigkeiten ganze Fußballstadien füllen, fühle ich mich doch sehr an die Zeiten des untergehenden Roms erinnert, als man versucht hat mit „Brot und Spielen“ die Masse von den eigentlichen Problemen abzulenken!“

„Wer Spaß haben will um jeden Preis muss das Leid verdrängen. Wer aber das Leid verdrängt, kann auch nicht getröstet werden und führt letztendlich ein trostloses Leben. Wenn Jesus sagt „Selig sind die Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden!“ dann meint er damit, dass nur derjenige zutiefst glücklich sein kann, in dessen Leben auch das Leid und die Trauer ihren Platz finden.“

„Das Glück umgibt uns, wir müssen es nur wahrnehmen: Hab Seligkeiten in meinem Leben, das mache ich mir tag täglich klar!“

„Wer Jesus nachfolgt darf nicht in erster Linie fragen, ob etwas „politisch korrekt“ ist, sondern muss seinem Herzen folgen und der Frage: „Was hätte Jesus dazu gesagt! Wie hätte Jesus gehandelt“ und Jesus war vieles, aber mit Sicherheit eines nicht: politisch korrekt.“

„Die Bibel ist ein Buch geschrieben gegen die Angst. Über 300 ml lesen wir: „Fürchte dich nicht!“

„Wollte jemand die Botschaft der Bibel in einem Satz zusammenfassen, Manche Leute wollen das, so könnte dieser Satz lauten: Gott möchte dein Freund sein.“