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Zeitungskritiken

Zotzenbach. Wenn Clemens Bittlinger einlädt, platzen Kirchenräume aus allen Nähten, so auch am Sonntagabend in der evangelischen Kirche in Zotzenbach. Voller Faszination lauschen die Menschen dem Pfarrer und Liedermacher … Atmosphärisch dichte Klangwelten tun sich bei dem Song „Aus der Tiefe will ich rufen“ auf. Mit raffiniert verwobenen Harmonien antwortet der brillante Saxophonist Dörsam dem musikalischen Gebet Bittlingers und mit dem erhabenen Klang der Orgel und der sensiblen Untermalung des Chores wird dieser Titel zu einem berauschenden Elementar-Ereignis. Ein Facettenreichtum ohne Grenzen zieht sich durch das Programm … Noch einmal geht das Saxophon mit perlenden Läufen einen Dialog mit dem majestätischen Brausen der Orgel ein und als Zeichen der Ökumene klingt aus dreihundert Kehlen, wie ein einziger gewaltiger Chor, ein feierliches „Großer Gott wir loben dich!“

(OZ 10.09.2013)

 

Helle Begeisterung!

Ein brillantes Stückchen moderne Kirchenmusik: Zum Schauplatz eines besonderen Kirchenkonzertes wurde die Landauer Marienkirche am Samstagabend. Der evangelische Pastor und Liedermacher Clemens Bittlinger begann dort seine Tournee, auf der er sein neues Programm "Atem - Klang der Seele" präsentiert. Die Choräle mit neuen Texten und Arrangements aus der Feder von Bittlinger und Plüss, sowie eigens für "Atem - Klang der Seele" neu komponierte Stücke lassen in der in dämmriges Licht getauchten Kirche ein ganz neues Stückchen moderne Kirchenmusik entstehen. Traditionelles und Modernes ergänzt sich gegen Ende des Konzertes erneut in "Großer Gott wir loben dich". In dem Bittlinger originale mit eigenen Texten kombiniert und damit in der Landauer Marienkirche helle Begeisterung auslöst. Fazit: Das Experiment ist vollauf geglückt, die altehrwürdige Kirchenorgel in der Landauer Marienkirche hat sich schon lange vor den Zugaben mit Klampfe, Saxophon und Percussion angefreundet.

(DIE RHEINPFALZ 24.09.2012)

Kirchenmusik und moderne Klänge
Das Konzert von Clemens Bittlinger in der St. Bartholomäus Kirche in Sulzfeld begeisterte

Mit einem verbalen Streit hat das Konzert von Clemens Bittlinger in der St. Bartholomäus Pfarrkirche in Sulzfeld seinen Lauf genommen. Die Königin der Instrumente duellierte sich mit einer Gitarre, die Einzug in die Kirche nahm und sich als gleichwertiges Instrument mit einer langen Tradition vorstellte, was der Kirchenorgel so gar nicht gefallen hat. Ein Streit der schnell in ein Duell der Tasten und Saiten endete und einen voluminösen und stimmgewaltigen Abend ankündigte.
Atem – Klang der Seele heißt die neue Konzertreihe, die Pfarrer Clemens Bittlinger in Sulzfeld gemeinsam mit David Plüss (Orgel), Matthias Dörsam (Saxophon, Klarinette) und David Kandert (Percussion) einem mehr als begeisterten Publikum vorführte und zum Schluss für ihren Einsatz Standing Ovations von den Zuhörern bekam. Bittlinger geht mit seiner Mischung aus traditionellem Kircheninstrument, der Orgel, arrangiert mit Saxophon, Percussions und der Gitarre eine Gratwanderung zwischen traditioneller Kirchenmusik und modernem neuen geistlichen Lied. Er schafft es wie kaum ein anderer in diesem Segment, einen Brückenschlag herbeizuzaubern, der Tradition und Fortschritt in einer Symbiose vereint und diese, dem einerseits konservativen und anderseits dem fortschrittlichen und modernen Christen mit auf den Weg gibt und dabei eine Begeisterung für die Musik und seine Texte schafft.
Die Botschaft von Bittlinger kommt an und wird mit Applaus und zustimmendem Nicken quittiert. Der Liedermacher versteht, den Hebel dort anzusetzen, wo der Mensch empfindlich ist, in seiner Seele, seinem Inneren. Pfarrer oder Musiker, Prophet oder Seelenfänger, Theologe oder Liedermacher, Clemens Bittlinger ist von allem etwas. Vor allem aber kann er Menschen begeistern. Zum einen gelingt ihm das mit seinen Liedern, zum anderen mit seinem Charisma. Er steht im Mittelpunkt und sieht sich als Mensch, der eine Botschaft vermittelt und er ist glaubwürdig mit dem, was er erzählt. Atem – Klang der Seele ist mehr als ein Kirchenkonzert. Es ist eine Aufführung, die das Publikum mitnimmt, es festhält und den Gedanken der Gemeinschaft weitergibt.

(Mainpost 24.6.2013)

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