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Clemens Bittlinger


Clemens Bittlinger - Ein Portrait

Manch einer mag ihn eher provokant als Rockpfarrer bezeichnen, andere beschreiben ihn pragmatisch als Liedermacher - er kann mit beiden Charakterisierungen leben. Clemens Bittlinger ist evangelischer Pfarrer, Kommunikationswirt und eben Musiker. Die Musik ist seine frühe Leidenschaft. Seit mehr als drei Jahrzehnten gelingt es ihm, diese professionell mit seinem Pfarrberuf (Beauftragter für Mission & Ökumene) zu verbinden.

Mit seinem neuen und aktuellen Soloalbum „Unerhört“ schafft es dieser Ausnahmeinterpret scheinbar mühelos an den Esprit seiner Erfolgsalben „HabSeligkeiten“ und „Fingerspitzengefühle" (Top Ten der Airplaycharts) anzuknüpfen. Es ist die Mischung aus Humor, Provokation und einer hoffnungsvollen Nachdenklichkeit, die die Konzerte von Bittlinger so einzigartig macht und die auch auf diesem kraftvoll produzierten Album einmal mehr zum Ausdruck kommt. Das aktuelle Album „unerhört“ entstand u.a. in Kooperation mit Wolfgang Lenk von den Prinzen.

Der Liedermacher, der im Odenwald zuhause ist, bezeichnet seine Musik als „moderne Glaubensäußerung, die mir selbst und anderen Mut und Trost verschaffen will". Längst haben seine Lieder wie „Sei behütet", „Aufstehn, aufeinander zu gehn" (VIVA Charts) und „So soll es sein" in zum Teil millionenfacher Auflage den Weg in das allgemeine Gemeindeliedgut gefunden. Mit weit über 300.000 verkauften Tonträgern (Gold 2009) zählt dieser preisgekrönte Songwriter zu den erfolgreichsten Interpreten seines Genres. Abendfüllende Konzeptprogramme wie „Bilder der Weihnacht“, „Perlen des Glaubens“, „Urknall und Sternenstaub“ oder „Atem – Klang der Seele“ (mit Orgel & Saxophon) gehören ebenso zu den Besonderheiten dieses Interpreten, wie auch die Freundschaft und Zusammenarbeit mit Künstlerkollegen wie Hartmut Engler (PUR), mit der Sängerin Joy Fleming und dem Benediktinerpater Anselm Grün. Der Song „Mensch Benedikt - ein Spaziergang mit dem Papst" sorgte vor einigen Jahren bundesweit (SPIEGEL, dpa) für Aufsehen. Bei seinen Auftritten und Produktionen immer mit im Spiel: der kongeniale Schweizer Pianist und Arrangeur David Plüss und der Saitenvirtuose Adax Dörsam.

Erlebt man die spannende Atmosphäre seiner Auftritte, die humorvolle Einbeziehung des Publikums und seine markanten Kernaussagen fern aller Belehrung, so versteht man, was diesen Sänger Wochenende für Wochenende für viele so hörenswert macht. Rund 100 Konzerte sind es in jedem Jahr. Seine Songs sind persönlich, ehrlich, eigenwillig, seine Fragen provokativ und unbequem. Seine Antworten sind authentisch, weil sie aus einem engagierten Christ sein resultieren. Als musikalischer Botschafter ist er unter anderem für die Christoffel-Blindenmission unterwegs. Bei den bundesweiten Kirchentagen füllt er regelmäßig die großen Hallen und Plätze.

Der singende Pfarrer, den die Bild am Sonntag einst zum „Quotenkönig der Kanzel“ kürte, veröffentlichte in den vergangenen Jahren auch zahlreiche Bücher. Sein Jugendbuch „Du bist bei mir“ war auf Platz 1 der Empfehlungsliste des katholischen Jugendbuchpreises zu finden. „Was macht uns Menschen glücklich?“ und „Wie sieht ein gelungenes Leben aus?“ diese Fragen bewegen den zweifachen Familienvater aus dem Odenwald in seinen Veröffentlichungen. Auf diese Weise entstanden Bücher wie „Gott tut gut“ (Kösel 2007) und „HabSeligkeiten – eine Anleitung zum Glücklichsein“ (KREUZ 2009). Und „Da, wo ich bin, da will ich sein“ (Kreuz 2012). In seiner neusten Publikation „Großzügigkeit – kleinkariert war gestern“ (Kreuz 2014, ZDF Buchtipp) ermutigt der Autor seine Leser zu einem authentischen und lebensbejahenden Lebensstil.


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